In 20 Jahren wirst Du dich mehr ärgern über die Dinge, die du nicht getan hast, als über die, die du getan hast. Also wirf die Leinen und segle fort aus deinem sicheren Hafen. Fange den Wind in deinen Segeln. Forsche-Träume-Entdecke - Mark Twain

Das sind wir...

Das sind wir...

Freitag, 19. September 2008

Auf zu neuen Abenteuern....

Es ist soweit.... unser nächstes Ziel ist definiert:

V I E T N A M

Aufgrund der immer noch steigenden Treibstoffgebühren, haben wir unsere Flugtickets bereits gebucht. Anfang April 2009 geht es mit Swiss nach Frankfurt und dann mit Vietnam Airlines weiter nach HCMC (Saigon). Wir haben ganze 4 Wochen Zeit. Trotzdem reicht es nicht für das ganze Land. Das Mekong Delta sowie das Zentrale Hochland heben wir uns für ein anderes Mal auf.
Sofern das Wetter einigermassen mitmacht, werden wir der Küste entlang Richtung Hanoi reisen, auf einer Dschunke in der Halong Bucht herumgondeln und ein paar Tage bei den ethnischen Minderheiten im hohen Norden an der Grenze zu China verbringen.
Da man als Tourist in Vietnam nicht selber Autofahren darf, werden wir wiederum mit Bus, Zug und Flugzeug unterwegs sein.
In Vietnam steht Velofahren hoch im Kurs. Ich würde das Land gerne auf diese Art erkunden. Wie überall in Asien gibt es jedoch auch hier hundertausende von Motorfahrräder. Also sind die Diskussionen mit Chöge schon vorprogrammiert. Er wird bestimmt wieder auf seinen heissgeliebten Töflis durch die Gegend brausen wollen;-))
Wir werden sehen, lustig wird es bestimmt wieder. Jetzt heisst es wohl oder übel Geduld haben, bis es endlich los geht. Noch ganze 6 Monate... dabei wäre ich schon heute bereit. Beschränke ich mich halt auf meine Vorfreude und auf diesen Blogeintrag ;-))

Mittwoch, 5. März 2008

Bangkok

Dieses Mal ging es mit dem Taxi direkt zur Silom Road. In dieser Gegend befinden sich die ganz grossen Shopping Center der Millionen Metropole. Dieser Teil der Stadt hat ein ganz anderes Gesicht als das Gebiet am Fluss. Hier ist alles hektisch, es hat viel Verkehr und es stinkt auch viel mehr. Trotzden lieben wir es... wie kann es auch anders sein ;-)) Wir haben wie immer die letzten zwei Naechte ein Top Hotel an bester Lage. Endlich gingen wir mal wieder fuerstlich Abendessen. Es gab Ente.... und es schmeckte herrvorragend.

Am Morgen fragte ich dann den Concierge wo ich mein Los einloesen koenne. Wie schon in Nai Yang wurde auch hier alles rundherum nervoes als sie hoerten das es um Lotterie geht. Die Thais sind generell alles elende Zoker.... "ou you have zero five?" Er meinte die beiden letzten Zahlen der sechsstelligen Losnummer mit denen ich auch tatsaechlich den Treffer gelandet hatte. Woher er das wusste war mir ein Raetsel. Auf jeden Fall schrieb er mir die Adresse der Zahlstelle in Thai auf und bestellte mir ein Taxi. Als ich dem Fahrer den Zettel mit dieser Adresse zeigte wurde auch der ganz nervoes. Er konnte von nichts anderem mehr sprechen als von meinen 8000 Tb und wollte zig mal das Gewinnerlos sehen ,,let me see.... let me see again''. Bis es Choege zu dumm wurde und er ihm das Los energisch wegnahm, es in seine Brieftasche steckt und sich darauf setzte. Langsam aber sicher hatten wir ein komisches Gefuehl. Er konnte sich fast nicht auf den Verkehr konzentrieren vor lauter Herijeh. Zudem wussten wir ja nicht wo er ueberall Cousins und Brueder versteckt hatte. Wenigstens griff er nicht zu seinem Natel. Aber er versuchte mir natuerlich einen Teil des Gewinns abzuschwatzen. Wir haben ihm dann ein grosszuegiges Trinkgeld in Aussicht gestellt, damit er endlich Ruhe gibt. Am Ziel ,, Gouverment Lotterie'' angekommen gab es das naechste Trarah.... Nachdem wir das Los gezeigt hatten wurden wir von einem Securityman hinein begleitet. Dort wurden wir von einer Angestellten betreut, welche uns den ganzen Papierkrieg erklaerte. Das war also fast wie bei der Arbeit ;-)) Rundherum arbeitete niemand mehr und es waren doch sicher fuenfzig Leute in diesem Gebauede. Eine junge Angestellte tischte sogar fuenf rosa Schweinchem auf ihren PC zum Ausdruck meines Gluecks. Langsam aber sicher kam ich mir als Farang, der den Thais den Gewinn wegnimmt, schon komisch vor. Nach einer halben Stunde war ich dann endlich mit meinen 8000 TB wieder zurueck auf der Strasse. Wir machten uns jedoch auf alles gefasst und wussten nicht, ob uns nicht hinter der naechsten Ecke jemand abpassen wird, um uns den Gewinn abzujagen. Sicherheitshalber teilten wir den Gewinn auf und beschlossen schnellst moeglich in der Khao San, die gleich um die Ecke war, abzutauchen. Da waren die Farangs wenigstens in der Ueberzahl und mein geliebter Starbucks mittendrin. Nachdem wir das Erlebte einwenig verdaut hatten, machten wir uns auf den Weg um unseren zweiten Koffer zu holen. Wir fuhren dann mit dem Express Boot und dem Skytrain ins Hotel zurueck, was natuerlich viel laenger dauerte, wir hatten jedoch vom Taxifahren fuer den Moment wirklich genug.

Den Nami und den darauffolgenden Tag verbrachten wir noch damit ausgiebig zu shoppen, bis wir zum Schluss fast nicht mehr laufen konnten. Den Gewinn haben wir jedoch wieder unter die Leute gebracht und das soll ja bekanntlich Glueck bringen.

Nun ist es abends um sieben. In zwei Stunden geht es Richtung Flughafen und dann zurueck in die Schweiz. Wir haben viel erlebt, manchmal war das Programm schon ziemlich streng. Trotzdem hat es Spass gemacht, wir hatten eine tolle Zeit zusammen und darauf kommt es ja schlussendlich an. Das Erlebte werden wir erst zu Hause so richtig verarbeiten koennen. Wir haben durch das ganze Herumreisen auch die Thais ganz anders kennen gelernt. Fuer den Moment habe vorallem ich genug von der ganzen Mentalitaet hier. Trotzdem sind wir immer noch riesen Thailand Fans und kommen ganz bestimmt wieder.

Wir freuen uns nun aber auf unser Zuhause in der guten alten Schweiz. In dem Sinne allne es riese Merci fuers Intresse und bis gly....

See you soon ;-))

Gabe und Choege

Nai Yang Beach

Nachdem ich mich die letzten vier Tage ausgiebig dem Shopping gewidmet habe, ging es am Nami nun weiter an unseren favorisierten Strand auf Phuket. Wir trafen uns ein letztes Mal mit Thomi zum Kaffee und mussten dann auch schon Tschuess sagen. Schade da es absolut lustig war mit ihm ;-))

Am Nai Yang Beach angekommen gab es ein lautes Hurra. Unsere Zimmer Nachbarn waren aus Leissigen und ziemliche Sumpfhuehner. Wir kippten also ein paar Bierchen mit ihnen und erfuhren so einiges ueber sie. Sie reisen seit 26 Jahren nach Thailand und haben natuerlich auch schon so einiges erlebt. Unter anderem auch den Tsunami in Khao Lak. Susle hatte es damals auch ziemlich schlimm erwischt. Trotzdem reisen sie nach wie vor jedes Jahr wieder hierrunter. Der erste Abend verging also wie im Flug.

Am naechsten Tag machten wir uns dann auf zum Strand. Wie jedes Mal hat sich wieder so einiges veraendert. Diesmal jedoch zum Possitiven. Der Strand und die Restaurants sind viel gepflegter geworden. Wir genossen dann auch das suesse Nichtstun und die Ruhe von Nai Yang.

Am Nami machten wir einen ausgedehnten Strandspaziergang und kamen in ein unheimliches Gewitter. Sowas hatte ich noch nie erlebt. Choege hatte es schon lange kommen sehen aber ich wusste es natuerlich besser. Jetzt musste ich es buessen. Der Regen war so stark das es auf der Haut schmerzte und wir waren nur in Badekleidung unterwegs. Das bekam ich dann auch zu hoeren. Endlich zurueck bei unseren Liegestuehlen waren wir natuerlich die letzten. Alle anderen hatten sich rechtzeitig verzogen. Monika unsere Strandmutter hat unsere Sachen natuerlich nicht weggeraeumt ,,Sorryyyy have not checking''.... meinte sie lachend. Ja ja mit Studieren ist es halt schon nicht weit her bei den Thais... sie lag auf jedenfall trocken in ihrer Strandhuette und hatte ihren Pudel in ein grosses Frotteetuch gewickelt.

Da es sich um unsere letzten Strandtage handelte verging die Zeit wie im Flug. Endlich hatten wir noch ein paar ruhige Tage welche wir auch sehr genossen.

Am Abreisetag gab ich der Chefin unseres Resorts meine Flugtickets zur Rueckbestaetigung und die Lotterielose zum Ueberpruefen. Es dauerte nicht lange und saemtliche Angestellten liefen nervoes um mich herum. You win, you win.... erst kam ich gar nicht nach was jetzt wieder los ist. Also ging ich zur Chefin. Tatsaechlich hatte ich 8000 TB (ca. Fr. 240.00) gewonnen. Wenn das nichts ist! Ich hatte natuerlich eine riesen Freude; Bangkok ich komme ;-)) Fuer die Thais sind das mehr als 2 Monatsloehne, daher waren sie so aus dem Haeuschen. Ich erkundigte mich noch wo in Bangkok ich das Geld abholen koenne. Leider wusste dies niemand so genau, ich solle mich dann im Hotel dort erkundigen. Und schon war es Zeit fuer unseren Flug zum letzten Ziel der Reise; Bangkok....

Samstag, 1. März 2008

Patong

Nach eineren Stund fahrt mit der Faehren von Phi Phi simer d'Puket achon. Aen hoellen meis we ufem Vehmaerit. Me ischt igwisen worden nach Dorf, mer natierlich bin Patong. D'fahrt het en goeti halbstund dueret und mer sin sicher in isem chlinen Resort glandet. Super Zimmer und WC mit Duschi. Also sofort uespacken und an Wyss Tomi anliten. Aer het gseit er wissi wo isers Resort ischt und er chemi is am sibni chon abholen. Ig han am sibni im Hotelbeizli gwartet und schon chunt Tomi mit sim Toeffli angfitzt. Mer hein an ganzi Stund uf's Gaby messen warten bis si vom Kosmetiker ischt chon. Keis Problem fir is zwe, de Ziit zuberbriggen, es git ja Beer. Also no es Toeffli organiseren und ab epis gan aessen und wo ischt es nit besser als ir Bangla Road. Nacheren usgibigen Tafleten simmer no itz Haerz vor Bangla gstochen. Mer sin a Tomis Stammbar gangen (Moulin Rouge) und de ghert amenen Ditschen, Willhelm. Z'Gaby und ig sin no churz zumenen Schnider gangen und daem heimer der Ueftrag gaen, dass er z'Chleid anpasst.Mer chemen es den Morn ummi chon reichen. Nachemen mer wider ihr Bar achon sin heimer en Drink oder oh meh zu is gnon. Zemlich spaet simmer its naest gangen und hein am Mittag fir an Strand abgmacht.
Am naechten Tag simer due an Strand gfahren und hein der ganz Tag baedelet. Mer heis lustig ghan und hein immer witer bledi sprich gmacht. Am Aben simer zumenen Oestricher gan aessen und das ischt en absoluten Hammer gsin, (min geheimtipp fuer alle). Mer hein Tomi gseit, dass mer am naechsten Tag o wider an daen Stand chemen aber aes waerdi eppen erst am zwelfi sin, da mer no churz gaen gon schoppen. Am zwei simer am Stand achon und ig bin schon echlin sur gsin, nachdem Tuerg. Nid desto trotz heimer an gmedlichen Namittag ghan und mer hein Baedelet, Witzleni ueber anderi gmacht und hein mitemen Schwed und siren Thai s'lustig ghan. Thomi hed gmeind mer chenden hinaecht es Thai BBQ gan aessen und z'Gaby und Ig sin voller begeisterig gsin (eis umi eppis aessen). Numen nid me zvill aessen am Strand und mer hein is ufenes paar Fricht konsentrert. Nachemnen Apero und aeren kurzen duschi heimer is its Thai BBQ gstirzt. Es hed sovill gaen wimen het chenen aessen. Fleisch, Fisch, Gmes und Fricht fir 100 TB/Person (3.00 Franken). Nachdem das mer d'raenzen gfillt hein hed Gabe gseit si welli gan ligen. ;-)) Also heinschoferen und ab ins Abentiir.
Zerst heimer no am Gaby sis Chleid messen gan holen und der Inder hed is gseid das es in eppen 5 Minueten da ischt. Da han ig im mit mim Englisch erklaert das es schon gester haetti sellen fertig sin und do heds gstirm agfangen. Ig hannaen all Uestrick wonig han gfunden gseit, uf jeder Landssprach. Nach enbar Minueten ischt da umi einen chon, und daer hed z'chleid bisech ghan. Ig hanim gseit das er mer danzahlig wo mer hein gmacht selli zruggaen und ig im den alls mit der charten zahlen, wes z'Gaby hed abgmacht. Er hed mer erklaert das mer alls Bar messen zahlen und ig han nid lang gfacklet. Han zahlt und im gseit was er firnen Raeuber ischt. Da ischt es losgangen und ebmer sin Handgriflich worden hed Tomi gseit das mer jetz besser gaen.
Tomi und ig sin ufem schnaelsten Weg ins Moulin Rouge und es ischt nid lang gangen han ig mit der ersten gnaglet. En zweiti und aen driti Rundi hed si ono wellen und das hed si uberchon. Si hed mer messen en Drink zahlen und d'Chefi hedsen zaemen gschissen. Tomi hed siner Nagelrundinen verloren und hed en Rundi mesen zahlen. Mer hein die ganzi Nacht gnaglet. Am Schluss hed is de no Chefin iteilt. Am Morgen am dri hani a Tom gseit das fir mi gnoeg ischt und den hani mi ufen Heimwaeg gmacht.
Am naechsten Morgen simer in Starbucks en feinen Kaffee gan trinken und spaeter an Strand gfahren. Baedelen, Witzleni und bloede Sprich machen, am Aben zum Oestericher fein gan aessen und ab in die Bangla Road. Mer sin zerst gan Katoyes (Ladyboys) anguggen und dernah ids Moulin Rouge. Z'Gaby het unterwaegs no amene Losverkaeufer es Los abkoeift mit der Endzahl 05, da Thomi is hed zeigt wes geit. Spaeter han ig natirlich ono aes Los messen han und min Endzahl ischt 22 gsin. Also 05 am Gaby und 22 mer. Wils der lescht Aben ischt gsin heimer dernah im Moulin Rouge no eis mit den Ladys uesgibig gfiret. An minere Nagelkollegin heimer so mengen Ladydrink gspendert, bis si z'verlohrenen Gaeld wider dinen het ghaeben. O daer Aben ischt vil z'schnaell verbin gsi und Moren geits den leider schon witer nach Nai Yang.

Sonntag, 24. Februar 2008

Phi Phi

Am Morgen kam der Shuttelbus nicht zur vereinbarten Zeit. Nach hartnaeckigem Nachfragen im Tourbuero fuhr dann mit einer halbstuendigen Verspaetung endlich ein uralter LKW vor und wir wurden zusammen mit anderen Touristen aller Altersklassen auf die Ladeflaeche gestopft. Es war ein Vergnuegen die entsetzten Gesichter der aelteren Semester zu sehen. Es nahms jedoch jeder mit Humor. Nach einer Viertelstunde kamen wir am Pier an, wo bereits zig Faehren warteten. Wir mussten samt Gepaeck vier davon ueberqueren bis wir endlich auf unserer waren. Die Faehre war masslos ueberfuellt und wir mussten auf der Seite des Decks Platz nehmen. Wir hatten 60 x 60 cm pro Person zur Verfuegung und die Beine hiengen ueber dem Wasser. Passagierliste wird keine gefuehrt.... trotzdem war die Ueberfahrt angenehm, da wir den Fahrwind geniessen konnten.

Auf Phi Phi angekommen waren wir ueberwaeltigt von den Straenden. Es uebertraf alles was wir bis anhin gesehen hatten. Das Wasser war glasklar und man konnte von blossem Auge die Fische herum schwimmen sehen. Da Phi Phi sehr populaer und daher unheimlich teuer ist, haben wir bei der Reservation einen Kompromis gemacht. Unsere Unterkunft gehoert zu einem teuren Resort ist aber total einfach und ohne warmes Wasser (ihhhhh!) dafuer sehr preisguenstig. Wir vermuten, dass es sich hierbei um einen Komplex handelte, welcher die Wellen relativ unbeschadet ueberstanden hat. Alle anderen Bungalows waren neu und absolut luxerioes, kosteten aber auch entsprechend. Wir konnten jedoch die Infrastruktur des Resorts auch mitbenuetzen und so lebten wir gar nicht so schlecht. Den ersten Tag verbrachten wir am Longbeach mit Herumliegen und Schnorcheln. Am Abend stellten wir dann fest, dass unser Resort ausgangstechnisch an einem super Strand ist. Es hatte ueberall Reageebars (uahh schreibt man das so????) direkt am Strand und die einheimischen Jungs ziehen jeden Abend coole Feuershows ab. Es war der absolute Hammer..... im Sand hatten sie Kerzen aufgestellt, im Hintergrund lief absolut coole Musik, rundherum war alles dunkel und mittendrin die durchtrainierten Thais mit den Feuerkugeln. Ich kam mir vor wie in einer anderen Welt. Da kamen ganz schoen Emotionen hoch.... da brauchte "Frau" dann eine kalte Dusche!

Der zweite Tag war leicht bewoelkt, also entschlossen wir uns auf den Viewpoint zu steigen, von welchem auch das Video gedreht wurde als die Welle kam. Der Aufstieg war beschwerlicher als erwartet, vorallem in Flippflopps zudem war es schweine heiss. Wir kamen dann auch entsprechend durchgeschwitzt oben an. Es gab insgesamt drei Viewpoints und der Ausblick ist wirklich schoen. Es erinnern jedoch auch ueberall Bilder und Magazine an die Naturkatastrophe. War schon ein komisches Gefuehl damit konfrontiert zu werden. Automatisch denkt man daran wie das wohl gewesen sein muss. Ganz zu schweigen von den vielen Schicksalen.... es kehrt einem fast den Magen um, obwohl man das in keiner Weise nachvollziehen kann. Man sieht auch jetzt noch ueberall Narben in der Natur.

Wieder unten, machten wir uns weiter auf den Weg das Dorf zu erkunden. Da waren wir dann weniger begeistert. Ueberall liegt Dreck herum und es stinkt teilweise mörderisch. Erst dachten wir das seien noch Altlasten nach dem Tsunami aber es war ueberall so, auch in den höheren Gebieten. Phi Phi hat ein absolutes Abfallproblem, sie bekommen diesen nicht schnell genug von der Insel runter. Es wird auch alles einfach in die Praerie geschmissen.

Wir hingen auch am zweiten Abend an den Bars rum, schauten den Jungs zu und haben mal ordendlich ein paar Bier gekippt.

Den letzten Tag verbrachten wir dann mit suennele, baedele und gar nuet mache....

Am spaeteren Nachmittag ging es dann mit der Faehre weiter in Richtung Choeges heissgeliebten Phuket. Wir hatten diesmal sogar einen Sitzplatz im Inneren des Schiffes. Auf der Ueberfahrt haben wir dann sogar Delfine gesehen, das war ganz toll! (waere auf dem Hinweg noch schoener gewesen, da haetten wir sozusagen Polpostion gehabt ;-))

Mittwoch, 20. Februar 2008

Krabi

Nach dem wir ein letztes Mal auf der Terasse direkt am Fluss gefruehstueckt hatten, ging es weiter zum Flughafen. Nach einer guten Stunde Flugzeit landeten wir in Krabi. Nach weiteren 25 Minuten waren wir dann endlich am Ao Nang Beach. Unser Resort mit einem wunderschoenen Garten und einem grossen Pool war super, nur das Badezimmer stank fuerchterlich. Fuer den Preis (Fr 25.00 fuers Zimmer) mussten wir das dann halt hinnehmen. Ich schnappte mir einen Liegestuhl und verbrachte den Nachmittag gemuetlich am Pool. Choege organisierte sich sofort wieder ein Motorrad und fuhr damit in der Gegend rum. Am Pool hatte ich lustige Unterhaltung. Drei skandinavische Gaeste waren bereits bei unserer Ankunft dabei sich mit einheimischem Schnapps zu betrinken und hatten mittlerweile einen entsprechenden Zustand.

Am Abend machten wir uns dann auf zur Promenade. Hier merkt man deutlich, dass man in einem Ort mit Pauschaltourismus ist. Es gibt haufenweise Shops und ich kann mal wieder so richtig meiner Lieblingsbeschäftigung frönen. Auch fuer den Magen wird so einiges geboten und einen Starbucks habe ich auch schnell entdeckt. Also alles vorhanden was man so braucht ;-))

Am naechsten Morgen beim Fruehstueck sassen die drei Skandinavier immer noch oder schon wieder am Schnapps; wir waren uns da nicht so sicher und wunderten uns dann doch.... (nach vier Tagen wussten wir dann, dass dies ihre einzige Beschaeftigung ist)

Wir machten uns auf zum Strand. Die Gegend hier lebt von den Kalksteinfelsen die ueberall aus dem Wasser ragen und den Straenden welche zum Teil nur mit dem Boot zu erreichen sind. Wir also los mit einem Longtailboot. Mit dem Shutteldienst zu den Straenden verdienen sich die Fischer tagsueber etwas Geld dazu. Der von uns ausgewaehlte Strand hielt dann auch was die Bilder versprachen. Tuerkisfarbenes Wasser und weisser Sand. Keine Restaurants weit und breit. Choege machte sich sofort auf, um eine Schnorchelausruestung aufzutreiben und wurde sogar fuendig. Wir also los ins Wasser zum Schnorcheln. Leider sahen wir trotz des kristallklaren Wasser nur die gelben Bananenfische. Aber die sind auch schoen. Fuer den Hunger hat es ein Verpflegungsboot das sogar warme Kueche anbot. Die Koechin hat meine Bewunderung, denn das Boot schaukelt ununterbrochen und sie muss darin den ganzen Tag kochen. Mir wurde schon übel beim zu schauen... das Essen schmeckte jedoch hervorragend.

Wieder zurueck im Resort hatte Choege ganz andere Probleme. Am Morgen hatten wir noch eine hitzige Diskussion bezueglich des Schutzfaktors der Sonnencreme. Choege wusste es natuerlich besser und bekam das nun bitter zu spueren. Er hatte rosarote Wadli und konnte kaum mehr gehen.... (zum Glueck sind wir noch nicht in Patong sonst kaeme man auf falsche Gedanken, so wie er zurzeit läuft!)

Er wollte sich nach dem Schnorcheln auch mal was Gutes tun und hat den Strandmasseur kommen lassen um sich eine Fussmassage reinzuziehen. Fuer diese wird Oel verwendet und wir haben nicht daran gedacht, dass dies wirkt als haette er Melchfett eingestrichen. Er buest das nun bitter. Wir gingen sogar Naturjoghurt kaufen aber nicht mal das hat genuetzt.

Also bestand Choege am naechsten Tag darauf, dass wir uns einen Strand mit viel Schatten und Restaurants aussuchten. Wir wurden fuendig. Die Schnorchelausruestung blieb diesesmal von vornherein zu Hause :-))

Da es uns in Krabi gut gefaellt und wir langsam einwenig reisemuede sind, beschlossen wir unseren Besuch auf Ko Lanta auf ein anderes Mal zu verschieben und stattdessen noch länger hier zu bleiben. Leider war unser Zimmer jedoch bereits weitervermietet und wir mussten uns auf die Suche nach einer neuen Unterkunft machen. Dies war schwieriger als erwartet, aber wir wurden dann doch noch fuendig. Als wir mit Sack und Pack abreisten winkten uns die Skandinavier zum Abschied zu.... immer noch mit ihrem Whisky beschaeftigt. Da sie nicht mehr in der Lage sind Motorrad zu fahren haben sie sich nun zwei Thailaenderinnen besorgt, die fuer sie den Chauffer spielen. Fuer die Barladys mal ein Job ganz anderer Art...

Wir genossen nun endlich mal das suesse Nichtstun. Baden, essen, schlafen.... Nach vier Tagen zog es uns dann doch weiter. Nach langem hin und her entschieden wir uns fuer die Insel Phi Phi. Also besorgten wir uns Faehrtickets. Ich bin gespannt was uns da erwartet. Frueher war Phi Phi bekannt als total ueberfuellt und wir sind aus diesem Grund nie hingefahren. Nach dem Tsunami bin ich mir nun auch nicht so sicher was mich dort erwartet.... aber Choege wollte da unbedingt mal hin...

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