In 20 Jahren wirst Du dich mehr ärgern über die Dinge, die du nicht getan hast, als über die, die du getan hast. Also wirf die Leinen und segle fort aus deinem sicheren Hafen. Fange den Wind in deinen Segeln. Forsche-Träume-Entdecke - Mark Twain

Das sind wir...

Das sind wir...

Samstag, 1. März 2008

Patong

Nach eineren Stund fahrt mit der Faehren von Phi Phi simer d'Puket achon. Aen hoellen meis we ufem Vehmaerit. Me ischt igwisen worden nach Dorf, mer natierlich bin Patong. D'fahrt het en goeti halbstund dueret und mer sin sicher in isem chlinen Resort glandet. Super Zimmer und WC mit Duschi. Also sofort uespacken und an Wyss Tomi anliten. Aer het gseit er wissi wo isers Resort ischt und er chemi is am sibni chon abholen. Ig han am sibni im Hotelbeizli gwartet und schon chunt Tomi mit sim Toeffli angfitzt. Mer hein an ganzi Stund uf's Gaby messen warten bis si vom Kosmetiker ischt chon. Keis Problem fir is zwe, de Ziit zuberbriggen, es git ja Beer. Also no es Toeffli organiseren und ab epis gan aessen und wo ischt es nit besser als ir Bangla Road. Nacheren usgibigen Tafleten simmer no itz Haerz vor Bangla gstochen. Mer sin a Tomis Stammbar gangen (Moulin Rouge) und de ghert amenen Ditschen, Willhelm. Z'Gaby und ig sin no churz zumenen Schnider gangen und daem heimer der Ueftrag gaen, dass er z'Chleid anpasst.Mer chemen es den Morn ummi chon reichen. Nachemen mer wider ihr Bar achon sin heimer en Drink oder oh meh zu is gnon. Zemlich spaet simmer its naest gangen und hein am Mittag fir an Strand abgmacht.
Am naechten Tag simer due an Strand gfahren und hein der ganz Tag baedelet. Mer heis lustig ghan und hein immer witer bledi sprich gmacht. Am Aben simer zumenen Oestricher gan aessen und das ischt en absoluten Hammer gsin, (min geheimtipp fuer alle). Mer hein Tomi gseit, dass mer am naechsten Tag o wider an daen Stand chemen aber aes waerdi eppen erst am zwelfi sin, da mer no churz gaen gon schoppen. Am zwei simer am Stand achon und ig bin schon echlin sur gsin, nachdem Tuerg. Nid desto trotz heimer an gmedlichen Namittag ghan und mer hein Baedelet, Witzleni ueber anderi gmacht und hein mitemen Schwed und siren Thai s'lustig ghan. Thomi hed gmeind mer chenden hinaecht es Thai BBQ gan aessen und z'Gaby und Ig sin voller begeisterig gsin (eis umi eppis aessen). Numen nid me zvill aessen am Strand und mer hein is ufenes paar Fricht konsentrert. Nachemnen Apero und aeren kurzen duschi heimer is its Thai BBQ gstirzt. Es hed sovill gaen wimen het chenen aessen. Fleisch, Fisch, Gmes und Fricht fir 100 TB/Person (3.00 Franken). Nachdem das mer d'raenzen gfillt hein hed Gabe gseit si welli gan ligen. ;-)) Also heinschoferen und ab ins Abentiir.
Zerst heimer no am Gaby sis Chleid messen gan holen und der Inder hed is gseid das es in eppen 5 Minueten da ischt. Da han ig im mit mim Englisch erklaert das es schon gester haetti sellen fertig sin und do heds gstirm agfangen. Ig hannaen all Uestrick wonig han gfunden gseit, uf jeder Landssprach. Nach enbar Minueten ischt da umi einen chon, und daer hed z'chleid bisech ghan. Ig hanim gseit das er mer danzahlig wo mer hein gmacht selli zruggaen und ig im den alls mit der charten zahlen, wes z'Gaby hed abgmacht. Er hed mer erklaert das mer alls Bar messen zahlen und ig han nid lang gfacklet. Han zahlt und im gseit was er firnen Raeuber ischt. Da ischt es losgangen und ebmer sin Handgriflich worden hed Tomi gseit das mer jetz besser gaen.
Tomi und ig sin ufem schnaelsten Weg ins Moulin Rouge und es ischt nid lang gangen han ig mit der ersten gnaglet. En zweiti und aen driti Rundi hed si ono wellen und das hed si uberchon. Si hed mer messen en Drink zahlen und d'Chefi hedsen zaemen gschissen. Tomi hed siner Nagelrundinen verloren und hed en Rundi mesen zahlen. Mer hein die ganzi Nacht gnaglet. Am Schluss hed is de no Chefin iteilt. Am Morgen am dri hani a Tom gseit das fir mi gnoeg ischt und den hani mi ufen Heimwaeg gmacht.
Am naechsten Morgen simer in Starbucks en feinen Kaffee gan trinken und spaeter an Strand gfahren. Baedelen, Witzleni und bloede Sprich machen, am Aben zum Oestericher fein gan aessen und ab in die Bangla Road. Mer sin zerst gan Katoyes (Ladyboys) anguggen und dernah ids Moulin Rouge. Z'Gaby het unterwaegs no amene Losverkaeufer es Los abkoeift mit der Endzahl 05, da Thomi is hed zeigt wes geit. Spaeter han ig natirlich ono aes Los messen han und min Endzahl ischt 22 gsin. Also 05 am Gaby und 22 mer. Wils der lescht Aben ischt gsin heimer dernah im Moulin Rouge no eis mit den Ladys uesgibig gfiret. An minere Nagelkollegin heimer so mengen Ladydrink gspendert, bis si z'verlohrenen Gaeld wider dinen het ghaeben. O daer Aben ischt vil z'schnaell verbin gsi und Moren geits den leider schon witer nach Nai Yang.

Sonntag, 24. Februar 2008

Phi Phi

Am Morgen kam der Shuttelbus nicht zur vereinbarten Zeit. Nach hartnaeckigem Nachfragen im Tourbuero fuhr dann mit einer halbstuendigen Verspaetung endlich ein uralter LKW vor und wir wurden zusammen mit anderen Touristen aller Altersklassen auf die Ladeflaeche gestopft. Es war ein Vergnuegen die entsetzten Gesichter der aelteren Semester zu sehen. Es nahms jedoch jeder mit Humor. Nach einer Viertelstunde kamen wir am Pier an, wo bereits zig Faehren warteten. Wir mussten samt Gepaeck vier davon ueberqueren bis wir endlich auf unserer waren. Die Faehre war masslos ueberfuellt und wir mussten auf der Seite des Decks Platz nehmen. Wir hatten 60 x 60 cm pro Person zur Verfuegung und die Beine hiengen ueber dem Wasser. Passagierliste wird keine gefuehrt.... trotzdem war die Ueberfahrt angenehm, da wir den Fahrwind geniessen konnten.

Auf Phi Phi angekommen waren wir ueberwaeltigt von den Straenden. Es uebertraf alles was wir bis anhin gesehen hatten. Das Wasser war glasklar und man konnte von blossem Auge die Fische herum schwimmen sehen. Da Phi Phi sehr populaer und daher unheimlich teuer ist, haben wir bei der Reservation einen Kompromis gemacht. Unsere Unterkunft gehoert zu einem teuren Resort ist aber total einfach und ohne warmes Wasser (ihhhhh!) dafuer sehr preisguenstig. Wir vermuten, dass es sich hierbei um einen Komplex handelte, welcher die Wellen relativ unbeschadet ueberstanden hat. Alle anderen Bungalows waren neu und absolut luxerioes, kosteten aber auch entsprechend. Wir konnten jedoch die Infrastruktur des Resorts auch mitbenuetzen und so lebten wir gar nicht so schlecht. Den ersten Tag verbrachten wir am Longbeach mit Herumliegen und Schnorcheln. Am Abend stellten wir dann fest, dass unser Resort ausgangstechnisch an einem super Strand ist. Es hatte ueberall Reageebars (uahh schreibt man das so????) direkt am Strand und die einheimischen Jungs ziehen jeden Abend coole Feuershows ab. Es war der absolute Hammer..... im Sand hatten sie Kerzen aufgestellt, im Hintergrund lief absolut coole Musik, rundherum war alles dunkel und mittendrin die durchtrainierten Thais mit den Feuerkugeln. Ich kam mir vor wie in einer anderen Welt. Da kamen ganz schoen Emotionen hoch.... da brauchte "Frau" dann eine kalte Dusche!

Der zweite Tag war leicht bewoelkt, also entschlossen wir uns auf den Viewpoint zu steigen, von welchem auch das Video gedreht wurde als die Welle kam. Der Aufstieg war beschwerlicher als erwartet, vorallem in Flippflopps zudem war es schweine heiss. Wir kamen dann auch entsprechend durchgeschwitzt oben an. Es gab insgesamt drei Viewpoints und der Ausblick ist wirklich schoen. Es erinnern jedoch auch ueberall Bilder und Magazine an die Naturkatastrophe. War schon ein komisches Gefuehl damit konfrontiert zu werden. Automatisch denkt man daran wie das wohl gewesen sein muss. Ganz zu schweigen von den vielen Schicksalen.... es kehrt einem fast den Magen um, obwohl man das in keiner Weise nachvollziehen kann. Man sieht auch jetzt noch ueberall Narben in der Natur.

Wieder unten, machten wir uns weiter auf den Weg das Dorf zu erkunden. Da waren wir dann weniger begeistert. Ueberall liegt Dreck herum und es stinkt teilweise mörderisch. Erst dachten wir das seien noch Altlasten nach dem Tsunami aber es war ueberall so, auch in den höheren Gebieten. Phi Phi hat ein absolutes Abfallproblem, sie bekommen diesen nicht schnell genug von der Insel runter. Es wird auch alles einfach in die Praerie geschmissen.

Wir hingen auch am zweiten Abend an den Bars rum, schauten den Jungs zu und haben mal ordendlich ein paar Bier gekippt.

Den letzten Tag verbrachten wir dann mit suennele, baedele und gar nuet mache....

Am spaeteren Nachmittag ging es dann mit der Faehre weiter in Richtung Choeges heissgeliebten Phuket. Wir hatten diesmal sogar einen Sitzplatz im Inneren des Schiffes. Auf der Ueberfahrt haben wir dann sogar Delfine gesehen, das war ganz toll! (waere auf dem Hinweg noch schoener gewesen, da haetten wir sozusagen Polpostion gehabt ;-))

Mittwoch, 20. Februar 2008

Krabi

Nach dem wir ein letztes Mal auf der Terasse direkt am Fluss gefruehstueckt hatten, ging es weiter zum Flughafen. Nach einer guten Stunde Flugzeit landeten wir in Krabi. Nach weiteren 25 Minuten waren wir dann endlich am Ao Nang Beach. Unser Resort mit einem wunderschoenen Garten und einem grossen Pool war super, nur das Badezimmer stank fuerchterlich. Fuer den Preis (Fr 25.00 fuers Zimmer) mussten wir das dann halt hinnehmen. Ich schnappte mir einen Liegestuhl und verbrachte den Nachmittag gemuetlich am Pool. Choege organisierte sich sofort wieder ein Motorrad und fuhr damit in der Gegend rum. Am Pool hatte ich lustige Unterhaltung. Drei skandinavische Gaeste waren bereits bei unserer Ankunft dabei sich mit einheimischem Schnapps zu betrinken und hatten mittlerweile einen entsprechenden Zustand.

Am Abend machten wir uns dann auf zur Promenade. Hier merkt man deutlich, dass man in einem Ort mit Pauschaltourismus ist. Es gibt haufenweise Shops und ich kann mal wieder so richtig meiner Lieblingsbeschäftigung frönen. Auch fuer den Magen wird so einiges geboten und einen Starbucks habe ich auch schnell entdeckt. Also alles vorhanden was man so braucht ;-))

Am naechsten Morgen beim Fruehstueck sassen die drei Skandinavier immer noch oder schon wieder am Schnapps; wir waren uns da nicht so sicher und wunderten uns dann doch.... (nach vier Tagen wussten wir dann, dass dies ihre einzige Beschaeftigung ist)

Wir machten uns auf zum Strand. Die Gegend hier lebt von den Kalksteinfelsen die ueberall aus dem Wasser ragen und den Straenden welche zum Teil nur mit dem Boot zu erreichen sind. Wir also los mit einem Longtailboot. Mit dem Shutteldienst zu den Straenden verdienen sich die Fischer tagsueber etwas Geld dazu. Der von uns ausgewaehlte Strand hielt dann auch was die Bilder versprachen. Tuerkisfarbenes Wasser und weisser Sand. Keine Restaurants weit und breit. Choege machte sich sofort auf, um eine Schnorchelausruestung aufzutreiben und wurde sogar fuendig. Wir also los ins Wasser zum Schnorcheln. Leider sahen wir trotz des kristallklaren Wasser nur die gelben Bananenfische. Aber die sind auch schoen. Fuer den Hunger hat es ein Verpflegungsboot das sogar warme Kueche anbot. Die Koechin hat meine Bewunderung, denn das Boot schaukelt ununterbrochen und sie muss darin den ganzen Tag kochen. Mir wurde schon übel beim zu schauen... das Essen schmeckte jedoch hervorragend.

Wieder zurueck im Resort hatte Choege ganz andere Probleme. Am Morgen hatten wir noch eine hitzige Diskussion bezueglich des Schutzfaktors der Sonnencreme. Choege wusste es natuerlich besser und bekam das nun bitter zu spueren. Er hatte rosarote Wadli und konnte kaum mehr gehen.... (zum Glueck sind wir noch nicht in Patong sonst kaeme man auf falsche Gedanken, so wie er zurzeit läuft!)

Er wollte sich nach dem Schnorcheln auch mal was Gutes tun und hat den Strandmasseur kommen lassen um sich eine Fussmassage reinzuziehen. Fuer diese wird Oel verwendet und wir haben nicht daran gedacht, dass dies wirkt als haette er Melchfett eingestrichen. Er buest das nun bitter. Wir gingen sogar Naturjoghurt kaufen aber nicht mal das hat genuetzt.

Also bestand Choege am naechsten Tag darauf, dass wir uns einen Strand mit viel Schatten und Restaurants aussuchten. Wir wurden fuendig. Die Schnorchelausruestung blieb diesesmal von vornherein zu Hause :-))

Da es uns in Krabi gut gefaellt und wir langsam einwenig reisemuede sind, beschlossen wir unseren Besuch auf Ko Lanta auf ein anderes Mal zu verschieben und stattdessen noch länger hier zu bleiben. Leider war unser Zimmer jedoch bereits weitervermietet und wir mussten uns auf die Suche nach einer neuen Unterkunft machen. Dies war schwieriger als erwartet, aber wir wurden dann doch noch fuendig. Als wir mit Sack und Pack abreisten winkten uns die Skandinavier zum Abschied zu.... immer noch mit ihrem Whisky beschaeftigt. Da sie nicht mehr in der Lage sind Motorrad zu fahren haben sie sich nun zwei Thailaenderinnen besorgt, die fuer sie den Chauffer spielen. Fuer die Barladys mal ein Job ganz anderer Art...

Wir genossen nun endlich mal das suesse Nichtstun. Baden, essen, schlafen.... Nach vier Tagen zog es uns dann doch weiter. Nach langem hin und her entschieden wir uns fuer die Insel Phi Phi. Also besorgten wir uns Faehrtickets. Ich bin gespannt was uns da erwartet. Frueher war Phi Phi bekannt als total ueberfuellt und wir sind aus diesem Grund nie hingefahren. Nach dem Tsunami bin ich mir nun auch nicht so sicher was mich dort erwartet.... aber Choege wollte da unbedingt mal hin...

Dienstag, 19. Februar 2008

Ayuthaya - Bangkok

Choege wollte unbedingt das Zugfahren in Thailand erleben und dies wenn moeglich auch noch in der 'Arbeiterklasse'. Wir haben also Tickets geloest und warteten in Pitsanoluk auf den Zug. Aircon war bereits ausgebucht; 'auch das noch'... ich war auf alles gefasst als ich den Zug bestieg. Wenigstens waren die Sitze gepolstert. Die Abteils waren jedoch fuer die durchschnittliche Groesse eines Thais gemacht, entsprechend eng war es dann auch. Auch diese Wagons waren bis auf den letzten Platz besetzt. Der Zug setzte sich in Bewegung und los ging es mit Geschrei wie auf dem Markt. Verkaeuferinnen rannten mit Getraenken, Snacks ja sogar ganzen Menues im Zug hin und her. Rund herum wurde fleissig eingekauft. Die Thais benutzen die Zeit im Zug um zu essen. Es war absolut kurzweilig dem Ganzen zuzuschauen. An jeder Station stiegen neue Verkaeufer dazu. Teilweise war so ein Gedraenge im Gang, dass man kaum mehr zur Toilette kam. Natuerlich dauerte es nicht lange und wir hielten auch Fressalien in den Haenden. Schliesslich konnten wir nicht immer nur den Kopf abwehrend schuetteln. Es schmeckte hervorragend und wir waren richtig stolz bei der ganzen Fressorgie auch mitgemacht zu haben. Irgendwann waren alle satt. Man lehnte sich gegeneinander und dann wurde ein ausgiebiges Nickerchen gemacht. Nur Choege und ich konnten uns in dem viel zu kleinen Abteil nicht richtig bequem installieren. Also versuchten wir uns so ruhig wie moeglich zu verhalten. Der Zug schuettelte und ruettelte und schon bald schmerzte uns mehr oder weniger jeder Knochen. Nach gut vier Stunden waren wir endlich am Ziel. Froh dieses Abenteuer hinter uns gebracht zu haben und natuerlich mit vielen Eindruecken mehr im Gepaeck. Da der Zug mit Diesel faehrt und in den unklimatisierten Wagons jedes Fenster geoeffnet war, braucht man dann auch dringend eine Dusche. Das Frotteetuch war danach alles andere als weiss.
Nach der Dusche setzten wir uns mit einer riesen Flasche Bier an den Pool und pflegten unsere geraederten Knochen. Die Tour durch Ayathuya, welches auch das UNESCO Siegel traegt, verlegten wir auf den Abend. Erst machten wir uns jedoch auf die Suche nach dem im Reisefuehrer als Insider Tip angegebenen Restaurant. Dieses befindet sich auf einem Boot und war dann auch der Hammer. Wir dinnierten auf dem Wasser und konnten dem ganzen Treiben auf dem Fluss zusehen. Uns gefiehl es so gut, dass wir viel zulange sitzen blieben und die Besichtigung der Ruhinen dann halt spaet abends im Tuk Tuk stattfand. Zum Glueck war auch dieser Park beleuchtet. Er war auch sehr schoen aber ahnlich wie der in Sukothai. Jedenfalls kam es uns so vor....
Am Morgen machten wir uns dann auf die suche nach der River Cruise, welche uns auf dem Fluss nach Bangkok bringt. Diese kostet zwar ein kleines Vermoegen , wir haben uns denoch dafuer entschieden, da wir auf das Verkehrschoes in und um Bangkok keinen Bock hatten. Es ist doch viel gemuetlicher auf einem Schiff in die Hauptstadt zu fahren als stundenlang im Auto zu sitzen. Auf dem Schiff erwartete uns dann auch ein riesen Buffet. Zudem goennte ich mir endlich mal wieder Wein. Es war herrlich. Die Fahrt dauerte vier Stunden und war das Geld allemal wert. Wir konnten dem Treiben auf dem Chao Phraya zu sehen und erste Bilder von der Skyline von Bangkok knippsen. Am Ziel angekommen stiegen wir auf die Expresslinie um. Diese fuehrte uns direkt vor unser Hotel, welches auch direkt am Fluss liegt. Wir hatten also super Verbindungen zu den ganzen Sehenswuerdigkeiten die sich hauptsaechlich am Fluss befinden. Um die Ecke liegt auch die Khao San Road. Dies ist das Backpackerviertel. Darauf war ich erst gar nicht scharf. Da dies mittlerweile jedoch schon fast zu den Sehenswuerdigkeiten von Bangkok gehoert, gingen wir dann doch hin. Am liebsten waeren wir nur dort rumgehangen so genial ist es da. Jetzt kann ich verstehen wiso viele Traveller hier viel laenger als geplant haengen bleiben. Das muss man selber erlebt haben, dass man das versteht. Ich bin froh dass wir den Flug nach Krabi bereits gebucht haben, sonst waeren wir auch Kandidaten die hier nicht mehr wegkommen. Wir genossen also unseren ersten Abend in Bangkok und schauten dem ganzen Treiben zu. Am naechsten Morgen machten wir uns auf um den Koenigpalast zu besichtigen. Auch wenn wir nicht auf solche touristischen Sachen stehen, ist dies in Bangkok einfach Pflicht. Wir machten das dann aber im Schnellverfahren. Es ist sehr schoen da, aber unheimlich voll. Ich habe selten so viele Leute auf einem Haufen gesehen. Wir fluechten so schnell wie moeglich aus der Anlage und nahmen das naechste Boot Richtung Chinatown. Das war dann schon ertraeglicher. Nach Singapore war dies endlich wieder mal ein authentisches Chinesenviertel. Wir hingen viel zu lange da rum und als wir uns auf den Rueckweg machten, war es bereits vier Uhr. Wir also unter die Dusche und wieder Richtung Khao San. Wir mussten unbedingt einen Koffer kaufen, da unserer mittlerweile buchstaeblich aus den Naehten platzt. Den alten gaben wir einfach einem Haendler. Der wird in wohl flicken und wieder verkaufen. Wir machten dann noch eine ausgedehnte Shoppingtour. Einen Starbucks habe ich auch endlich mal wieder gefunden. Dieser hier in Bangkok ist mittlerweile mein absoluter Favorit. Die Starbucks haben alle eine super Location dieser hier uebertrifft jedoch alles. Morgen geht es dann mit dem Flieger Richtung Krabi ans Meer. Endlich ein paar Gaenge zurueckschalten und in den Tag hineinleben. Wir sind nun bereits in der Haelfte unserer Ferien und haben unheimlich viel erlebt. Trotzdem kommt es uns vor als waere es erst gestern gewesen als wir in Zuerich in der Bye Bye bar waren....
A dere Stell es riese Merci allne wo ues scho e Message hinterlah hei. Mir freue ues jedes Mal riesig oepis vo deheime ds ghoere. Da mir keiner E-Mailadresse derbi hei, choei mir nid zrugg schriebe. Es freut ues aber glich wyterhin vo euch ds ghoere! Heid e gueti Zyt und bis gly eis....
Liebi Gruess i d Heimat... Gaby und Choege

Samstag, 16. Februar 2008

Sukothai - Pitsanoluk

Wieder zurueck in Chiang Mai holten wir uns am Busbahnhof ein Ticket in die alte Koenigsstadt Sukothai. Dies war gar nicht so einfach, da sich ca 30 Bueros in einer riesen Halle befinden. Da wir unterwegs nicht Umsteigen wollen, mussten wir uns von vorne nach hinten nach der gewuenschten Busverbindung durchfragen und landeten endlich in einem Buero ausserhalb der Halle. Wir buchten zwei Plaetze fur 300 Baht. Anschliessend waren wir bei Mixum zu Hause zum Kaffee eingeladen. Sie wollte uns ihr Zuhause zeigen und uns ihren Mann Norbert vorstellen. Mixum wohnt ausserhalb von Chiang Mai sehr nobel in einem Haus mit mega viel Umschwung. Wir waren ganz ueberrascht.... Norbert ihr Mann ist nett und wir fuehlten uns sofort sehr wohl da. Wir verbrachten einen gemuetlichen Morgen mit den beiden. Wir erzaehlten ihr von unseren Bustickets und sogar sie war sehr erstaunt ueber den billigen Preis. Es sind umgerechnet ca Fr 8.00 fuer 300 km.
Zurueck in Chiang Mai fasste ich dann doch noch den Mut zum Zahnarzt zu gehen. Der Ruf der thailaendischen Zahnaerzte ist hervorragend und sie sollen sehr billig sein. Ich also rein in die Dental Klinik. Nach fuenf Minuten lag ich bereits auf dem Stuhl und nach 30 Minuten war ich wieder draussen. Zahnreinigung erledigt und ein Zahn geflickt bei dem eine Ecke fehlte. Kostenpunkt Fr. 35.00.
Den Nachmittag verbrachten wir noch gemuetlich am Pool und machten uns dann um fuenf auf zur Busstation. Der Bus war eine uralte Schuessel und wir natuerlich die einzigen Farangs (Thai Ausdruck fuer weisse Auslaender) darin. Nun war uns auch klar warum die Tickets so guenstig waren... Die Fahrt dauerte fuenf Stunden. Choege tropfte fortlaufend Kondenswasser irgendwo von oben in den Naken. Er war hocherfreut. Unterwegs kamen wir in eine Polizeikontrolle welche sich besonders fuer uns beide interessierte, da es scheinbar wirklich nicht normal ist, dass Auslaender mit dieser Buslinie fahren. Der Bus schuettelte auch entsprechend und wir waren doch froh, als wir Sukothai endlich erreichten. Malcom der Besitzer unseres Guesthouse kam uns abholen. Dieses lag ca 5 km ausserhalb der Ortschaft. Das war fuer Choege natuerlich ein Grund am naechsten Morgen sofort eines seiner heissgeliebten Motoraeder zu organisieren. Ab sofort waren wir also motorisiert unterwegs. Zum Glueck bin ich mir das mittlerweile gewohnt. Wir besuchten dann auch die Ruinen der alten Koenigsstadt. Diese sind als UNESCO Weltkulturerbe ausgezeichnet und entsprechend eindruecklich. Am Abend war der ganze Hystorical Park beleuchtet was uns noch fast mehr faszinierte.

Da es ausser des Parks in Sukothai nicht viel zu sehen gibt, beschlossen wir am naechsten Tag weiterzuziehen. Wir also am Morgen auf den Bus Richtung Pitsanoluk. Da wir einen ganzen Tag Zeit hatten beschlossen wir in einem grossen Hotel mit Pool und allem drum herum einzuchecken und verbrachten den ganzen Nachmittag mit herumhaengen. Unser Hotel ist in einem Einkaufscenter integriert und so hatten wir endlich auch mal Zeit ausgiebig zu shoppen. Dieses Mal kam Choege voll auf seine Rechnung. Fuer mich gab es "nur" ein paar Schuhe.
Am Morgen erlebten wir dann noch eine Ueberraschung am Fruehstuecksbuffet. Mixum war auch da; unterwegs mit einer neuen Gruppe. Sie liess es sich jedoch nicht nehmen mit uns zu fruehstuecken. Es war schoen sie nochmals wieder zu sehen. Nach dem Fruehstueck ging es dann Richtung Bahnhof.

Freitag, 15. Februar 2008

Thaton - Chiang Rai - Golden Triangle

Am fuenften Tag ging es dann los auf unsere dreitaegige Tour hinauf bis ans goldene Dreieck. Da diese Gegend unheimlich viel zu bieten hat und unsere Zeit zu knapp ist um das ganze auf eigene Faust anzuschauen haben wir eine Privattour gebucht. Schwerpunkt Land und Leute des hohen Nordens. So wurden wir also am Morgen vor unserem Guesthouse abgeholt und stellten erfreut fest, dass unsere Reiseleiterin Mixum fliessend deutsch spricht. Sie ist seit langem mit einem Deutschen verheiratet und hat sogar 10 Jahre in Mannheim gelebt. Mixum entpuppte sich als sehr aufgeschlossene Thai mit viel Humor.
Als erstes besuchten wir ein Elefantencamp. Da die Elefanten kaum mehr als Arbeitstiere eingesetzt werden, hat man Wege gefunden sie auf andere Weise zu beschaeftigen. Ich bin mir nicht ganz sicher wie gluecklich die Elefanten ueber ihre neuen Taetigkeiten wirklich sind, aber die jenigen die wir im Camp gesehen haben, machten einen aufgeweckten Eindruck. Da haben wir spaeter noch anderes gesehen. Als erstes stand ein Elefantenritt auf dem Programm. Bereits am Eingang wurden uns Bananen und Zuckerrohr verkauft. Wir hatten Glueck zu unserem Elefanten gehoerte auch ein Baby. Dieses musste mit auf die Tour sonst waere die Mutter vermutlich unterwegs umgekehrt. Wir also los... Das ganze ist eine unheimlich wackelige Angelengeheit aber man gewoehnt sich daran und dann macht es wirklich Spass. Alle hundert Meter kommen Hochstaende auf denen Thais Bananen und Zuckerrohr verkaufen. Man wird gar nicht gefragt ob man gewillt ist zu bezahlen. Der Elefant uebernimmt diese Entscheidung indem er diese Verkaufsstaende zielstrebig ansteuert. Inwischen rannte das Baby allen grossen Elefanten hinterher und klaute denen die Leckerein zum Maul raus. Es war absolut lustig. Nach dreiviertel Stunden war der Ritt zu ende und wir wurden auf einen Ochsenkarren verfrachtet und zum Ausgangspunkt zurueck gekarrt. Dies nicht etwa gemuetlich sondern im Galopp ueber Stock und Stein. Wir beide amuesierten uns koestlich ueber die Gesichter der anderen Touristen (vorallem Neckermann und TUI) und waren mit Abstand die einzigen, die diesen Transport cool fanden. Zu guter Letzt wurden wir auf ein Floss gesetzt mit welchem wir ein Stueck den Fluss runter fuhren. Es war schoen gemuetlich und wir sahen immer wieder Elefanten.
Weiter ging es zu den Doerfern der Bergstaemme. Wir sahen Akkas, Lisu, Palong, Chan, Lahu und Yao. Es ist beeindruckend wie einfach diese Leute noch leben. Die kaempfen zum Teil immer noch ums taegliche Ueberleben. Dementsprechend aufdringlich versuchen sie ihre Handarbeiten an die Touristen zu verkaufen. War nicht immer angenehm. Wir hatten aber auch schoene Erlebnisse. Bei den Weberinnen war eine Frau damit beschaeftigt Wolle fuer den Webstuhl vorzubereiten und wickelte diese fuer diesen Zweck um vier Saeulen herum. Es ging keine zwei Minuten und Choege rief, die hat einen Fehler gemacht und eine Reihe uebersprungen. Mixum schaute ihn befremdet an und ich erinnerte ihn daran, dass diese Frau dies nicht zum ersten Mal macht und diese Arbeit vermutlich im Schlaf beherrscht. Kaum gesagt bleibt die Frau stehen schaut das ganze kritisch an und beginnt die Wolle hin und her zu schieben. Choege hatte recht. Er half ihr dann das ganze in Ordnung zu bringen da er ja genau gesehen hat wo der Fehler passiert ist. Es war ein Wunder das diese Frauen ihn nicht gleich da behalten haben, so begeistert waren sie von ihm. Mixum konnte nur noch den Kopf schuetteln. Bei einem anderen Dorf sagte eine alte Frau zu Mixum sie sei auf der Suche nach einem Mann fuer ihre Tochter und schaute dabei Choege interessiert an. Da musste ich dann doch meine Besitzanspruche offenlegen. Am spaeteren Nachmittag erreichten wir Thaton unser Ziel des Tages. Unser Resort war einfach aber sehr gepflegt und liegt direkt am Kok River. Ich fuehlte mich sofort wohl da. Endlich wieder mal etwas anstaendiges zum Schlafen. Am Abend machten wir uns auf zu einer Dorfbesichtigung auf welcher uns Mixum zu unserem Erstaunen begleitete. Dies gehoerte naemlich nicht zum Programm. Mitten im Dorf entdeckte sie ein einfaches Restaurant, in dem offensichtlich nur Einheimische verkehren. Wollen wir? Bevor ich ueberhaupt auf meine erst kuerzlich ueberstandenen Magenprobleme hinweisen konnte, sassen Choege und sie bereits an einem Tisch. Karte gab es keine und sie bestellte fuer uns gleich mit. Dazu gehoerte auch, dass sie zur Strassenkueche lief und mit Fleisch zurueck kam. Vorzu erschienen Teller, Schuesseln und Platten und ich war mir nicht so sicher was wir da alles essen wuerden. Es schmeckte jedoch hervorragend und wir hatten einen feucht froehlichen Abend zusammen. Wir erfuhren viel ueber die thailaendischen Gepflogenheiten, die Probleme des Landes und ueber Mixum selber. Sie ist eine tolle Frau und wir haben sie spaetestens an diesem Abend in unser Herz geschlossen.

Am nachsten Tag ging es erstmals per Longtailboot Richtung Chiang Rai. Dies war extrem idillisch. Der Kok River fliesst durch ein enges Tal . Links und rechts Natur pur. Auf dem Weg sahen wir Wasserbueffel oder einheimsche Leute beim Baden. Mixum erzaehlte uns, dass diese Gegend vor zwanzig Jahren noch brandgefaehrlich gewesen sei, da sich viel Gesindel hier rumgetrieben habe. Es gehoerte zur Tagesordnung, dass Boote ueberfallen und die Leute sogar ermordet wurden. Tja heute ist es nur noch eine Touristenattraktion aber total empfehlenswert. Nach der Bootsfahrt gab es dann wieder in irgendeiner "Spelunke" Mittagessen. Mixum bestellte wieder fuer alle und es war abermal ein Festessen.
Am Nachmittag fuhren wir durch Reisfelder hinauf an die Grenze in ein typisch chinesisches Dorf. Ich staunte immer wieder wie durchmischt von den verschiedenen Bergvoelkern der Norden doch ist. Da uns Mixum immer wieder darauf hinwies bekamen wir mit der Zeit wirklich ein Auge fuer die verschiedenen Abstammungen. Vor dieser Tour waren fuer uns alles Thais. Mittlerweile erkennen wir mindestens die Burmesen und die Akkas aus dem ganzen heraus.
Egentlich waere der Nachmittag zur freien Verfuegung in Chiang Rai geplant gewesen. Mixum stellte das Programm jedoch kurzerhand um, da es noch viel zu besichtigen gaebe. Auf dem Markt im Mae Salong kaufte sie einen Sack voll Gemuese ein und wir befuerchtet schon, dass sie nun am Abend noch selber kochen wuerde. Unterwegs fragte sie mich ob ich im Spital arbeiten wuerde. Ich fragte sie warum. Sie erklaerte uns, dass wir nun in ein Spital fahren wuerden um dieses zu besichtigen. Wir versuchten ihr klar zu machen, dass uns dies nicht unbedingt intressieren wuerde, sie hatte jedoch kein Musikgehoer fuer unsere Proteste und wir gaben auf. Im Spital angekommen wussten wir auch warum. Ihre Schwester arbeitete dort und sie nutzte die Gelegenheit um kurz Hallo zu sagen und ihr Gemuese fuer das Abendessen vorbei zu bringen. Mittlerweile sind wir sogar Spender dieses Spitals, das vorallem die Bergvoelker versorgt. Dies kostenlos, da sie ja kaum ihren Lebensunterhalt geschweige dann die medizinische Versorgung bezahlen koennen.
Endlich in Chiang Rai angekommen stellten wir fest, dass unser Resort der absolute Hammer war. Leider war es bereits abends um sieben und die tolle Poolanlage war geschlossen. Also gingen wir mit Mixum den Nightbazar anschauen. Dort spielte der Sohn ihres Onkels alte Eagls Songs unpluged. Es war der Hammer. Er setzte sich zusammen mit seiner Freundin an unseren Tisch. Wir starteten wieder mal eine Fressorgie und ich bestellte Wein dazu. Mixum trinkt nicht nur Bier sondern hat auch eine Vorliebe fuer Wein wie ich an diesem Abend feststellen musste.

Der letzte Tag der Tour ging erstmals nach Norden an den Grenzuebergang zu Burma. Dieser ist in der Stadt Mae Sai. Als wir dort ankammen war gerade Markt. Mixum war entzueckt und schleifte uns mittenhinein. Es war mega lustig. Sie steurte natuerlich sofort die Essenstaende an und Choege musste bereits eine knappe Stunde nach dem Fruestueck wieder undefinierbare Sachen testen. Er machte da begeistert mit. Ich versuchte mich zu druecken wo ich nur konnte aber es gelang mir nicht immer. Mit dem Resultat, dass ich mich mal wieder auf die Suche nach einer sauberen Toilette machen musste. Der Besuch dieser Stadt ist absolut zu empfehlen, es ist unglaublich was es da alles zu sehen gibt. Die Burmesen duerfen sich bis abends um fuenf auf der thailaendischen Seite aufhalten und nutzen dies um allerhand Geschaefte zu machen. Es war absolut kurzweilig diesem Treiben zuzuschauen. Am Nachmittag fuhren wir noch zum Goldenen Dreieck. Es war ein cooles Gefuehl sich an diesem ehemals beruechtigten Ort aufzuhalten. Wir bestiegen ein Boot und ueberquerten den Mekong Richtung Laos und besuchten dort ein Dorf. Wie in Burma sind auch da die Lebensumstaende katastrophal. Wenigstens ist hier die politische Lage stabil. Als wir jedoch aus dem Boot stiegen kamen sofort bettelnde Kinder angerannt. Das sind wir uns von Thailand nicht gewöhnt und es hinterlies ein beklemmendes Gefuehl. Unsere Tour war somit zu Ende. Der Norden hat so viel zu bieten und wir haben die drei Tage sehr genossen. Nicht zuletzt auch wegen Mixum....








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