In 20 Jahren wirst Du dich mehr ärgern über die Dinge, die du nicht getan hast, als über die, die du getan hast. Also wirf die Leinen und segle fort aus deinem sicheren Hafen. Fange den Wind in deinen Segeln. Forsche-Träume-Entdecke - Mark Twain
Das sind wir...
Freitag, 16. April 2010
Palawan - Puerto Princesa
Manila
Unsere Busfahrt nach Manila verlief ereignislos. Die Busse sind sehr modern und während der Fahrt laufen englische Kinofilme. War recht unterhaltsam, so dass die Zeit schnell verging. Die Stadt Manila fand ich auf den ersten Blick gar nicht so schrecklich. Sie ist erstaunlich sauber für die Grösse die sie hat. Vermutlich liegt es an der unbeschreiblichen Armut, dass sie so einen schlechten Namen hat. Ein Menschenleben scheint hier leider nicht viel wert zu sein, wenn man den ganzen Geschichten Glauben schenken will. Wir konnten es dann doch nicht lassen und machten uns nach unserer Ankunft gleich auf den Weg zum grössten Einkaufscenter Asiens.
Als ich unseren Schlüssel an der Reception abgeben wollte, stellte ich mit Erstaunen fest das die ganze Staff plötzlich gleich gross war wie ich. Sie nahmen meinen Blick zur Kenntnis und mussten lachen. Sie erklärten mir da
nn, das sie auf „Schämeli“ stehen würden, da sie für die neue Homepage fotografiert würden und sonst kaum sichtbar wären hinter der Theke. Wir alberten herum und plötzlich stand der Hotelmanager neben mir und fragte mich ob wir uns nicht auch zur Verfügung stellen würden. Es mache sich immer gut auch europäische Gäste auf den Bildern zu haben. Klar doch, wir machen doch alles mit. Also hatten wir eine grössere Fotosession. Da wir die Ausländer auf den Fotos sind, mussten wir natürlich auf jedes drauf. Wir wurden x-mal hin und her gesetzt und hatten einen höllen Spass daran, wie ernsthaft und pingelig die Aisaten beim Fotographieren sind. Erstaunlicherweise kamen sich sämtliche Angestellten bei uns bedanken, das wir bei dem Spass mitmachten. Sie nutzten dann die Gelegenheit auch gleich um mit uns über die weiteren Reisepläne zu plaudern. Jeder hattten noch einen Tip parat, was wir uns unbedingt auch noch anschauen sollten. Wenn es
danach ginge, müssten wir die nächsten 10 Jahre nur noch auf die Phils Urlaub machen. Egal es war ein Erlebnis und nun warten wir also gespannt auf das Ergebnis. Als Dankeschön spendierte uns der Manager den nächsten Aufenthalt im Hotel. Kein schlechter Stundenlohn für Asien; Sogar Chöge war zufrieden ;-))
Mit Verspätung machten wir uns dann doch noch auf den Weg. Die Mall of Asia steht direkt an der Manila Bay. Es ist kaum vorstellbar, WIE gross die Mall wirklich ist. Das ganze steht in keinem Verhältnis zur Armut die man sonst überall sieht. Mitten im Einkaufscenter ist sogar eine Eisbahn in Originalgrösse und das bei Aussentemperaturen von fast 40 Grad. Als Pünktchen auf dem i wird dann noch ein riesen Bild der Eigernordwand als Hintergrund verwenden. Wir sahen dem Treiben ein wenig zu und konnten uns das Lachen nur schlecht verkneifen; das ganze wirkte einfach zu skurril...
Natürlich gingen wir auch an die Bay um den Sonnenuntergang zu sehen. Hier hatte sich halb Manila versammelt. Wir kamen uns vor wie in Italien auf einer Strandpromenade. War aber toll und die Warterei hat sich definitiv gelohnt.
Als ich unseren Schlüssel an der Reception abgeben wollte, stellte ich mit Erstaunen fest das die ganze Staff plötzlich gleich gross war wie ich. Sie nahmen meinen Blick zur Kenntnis und mussten lachen. Sie erklärten mir da
Mit Verspätung machten wir uns dann doch noch auf den Weg. Die Mall of Asia steht direkt an der Manila Bay. Es ist kaum vorstellbar, WIE gross die Mall wirklich ist. Das ganze steht in keinem Verhältnis zur Armut die man sonst überall sieht. Mitten im Einkaufscenter ist sogar eine Eisbahn in Originalgrösse und das bei Aussentemperaturen von fast 40 Grad. Als Pünktchen auf dem i wird dann noch ein riesen Bild der Eigernordwand als Hintergrund verwenden. Wir sahen dem Treiben ein wenig zu und konnten uns das Lachen nur schlecht verkneifen; das ganze wirkte einfach zu skurril...
Natürlich gingen wir auch an die Bay um den Sonnenuntergang zu sehen. Hier hatte sich halb Manila versammelt. Wir kamen uns vor wie in Italien auf einer Strandpromenade. War aber toll und die Warterei hat sich definitiv gelohnt.
Mittwoch, 14. April 2010
Sagada-Baguio
Die Fahrt durch die Berge war sehr amüsant. Unterwegs sprangen uns dauernd Leute vors Auto, die alle zum Markt ins nächste Dorf mitfahren wollten. Es ging nicht lange und unser Pickup war voll beladen mit Menschen, die alle hinten auf der „Brügi“ sassen. Bequem sah das nicht gerade aus, aber hier ist man scheinbar mit wenig zufrieden. Unser Wagen war jedenfalls nicht mehr von denen der Einheimischen zu unterscheiden.
In Bontoc besuchten wir dann ein Openair Museum, das viel Wissen über das Leben der Bergvölker vermittelt. Unglaublich, was die so für Lebensgewohnheiten haben, vor allem der Totenkult ist hier teilweise sehr speziell. Die Toten werden in Särgen hoch oben an die Felsen gehängt. Das wollten wir uns dann natürlich vor Ort anschau
Nach dem Mittagessen machten wir uns also mit Reiseführer bewaffnet auf den Weg um die hängenden Särge anzuschauen. Es dauerte nicht lange und wir wurden von drei kleinen Knirpsen begleitet. „Do you need a Guide?“ beantworteten wir noch klar mit „no“. Trotzdem folgen sie uns mit geringem Abstand und bei der ersten Unsicherheit, die wir uns anmerken liessen standen sie neben uns und übernahmen die Führung. Wir amüsierten uns köstlich und begannen mit Ihnen zu plaudern. Patrica, J.R. und Enrico führten uns natürlich innert kürzester Zeit zu unserem Ziel. Unterwegs zeigten sie uns auch noch Knochen die in einer Höhle herumlagen und auf dem Friedhof deuteten sie uns mit dem Finger leise zu sein. Wir mussten uns eingestehen, dass wir ohne die Kids viel länger gebraucht hätten um die Särge zu finden und gaben ihnen dann halt auch ein kleines Trinkgeld.
Als wir auf dem Rückweg waren, kam uns bereits der nächste Tourist entgegen
Zurück im Dorf setzten wir uns ins Yoghurt House, ein kleines Restaurant mit Balkon im ersten Stock und bestellten den viel gelobten Joguhrt. Muss also sagen das ich noch nie einen besseren gegessen habe. Wie das Rezept allerdings in dieses Kaff kommt ist mir mal wieder ein Rätsel. Möglicherweise lebte die Besitzerin mal in der Schweiz, da auch Berner Rösti auf der Karte steht, obwohl es ein rein philippinisches Restaurant ist.
Am dritten Tag unserer Reise fuhren wir über die spektakuläre Helsama Road Richtung Baguio. Spektakulär, weil einerseits die Natur sehr eindrücklich ist, andererseits weil die Strasse teilweise sehr ausgesetzt und nicht gesichert ist. Zumdem kamen uns wieder die verrücktesten Fahrzeuge mit den unmöglichsten Ladungen entgegen. Nik hat zum Glück die Strecke schon x-mal zurückgelegt und kennt den Weg mit all seinen Tücken. Im letzten Oktober wurde ein Teil dieser Provinz von dem schweren Taifun heimgesucht, welcher Tod und Verwüstung gebracht hat. Überall fehlen ganze Strassenstücke die mittlerweile wieder notdürftig aufgeschüttet wurde
Unterwegs haben wir an verschiedenen Orten angehalten. Unter anderem auch auf einem Markt. Dort hingen an einem Stand ganze „Chuegrinde“. Wir möchten euch dieses Bild natürlich nicht vorenthalten ;-)) Kurz vor Baguio haben wir auch noch auf einer Strawberry Farm angehalten und natürlich Erdbeeren gekauft. Diese werden extra für die reichen Leute in Manila angebaut. Sämtliche einheimischen Touristenbusse halten hier, da
Nach 6 Stunden Fahrt sind wir dann in Baguio angekommen. Obwohl dies für die Filippinos der Touristenort schlechthin ist, finden wir die Stadt einfach nur schrecklich. Laut, stinkend, überfüllt und wieder total amerikanisch. Ist nicht das erste Mal das uns ein asiatisches Highlight nicht zusagt, dafür verstehen die Asiaten dann nicht warum wir uns an einsamen Stränden oder alten Dörfer erfreuen können. Zum Glück sind die Geschmäcker verschieden.
Nun hocken wir also in unserem Hotelzimmer, schauen TV und haben Zeit unseren Blog zu aktualisieren. Morgen geht es dann mit dem Bus nach Manila wo wir nochmals eine Nacht verbringen werden, bevor wir nach Palawan fliegen. Der Hauptstadt schauen wir mit gemischten Gefühlen entgegen, da man so einiges an Horrorgeschichten darüber hört. Mal schauen was uns da so erwartet. In der Zwischen Zeit liebe Grüsse an alle und bis bald eis wieder….
Banaue - Fahrt zu den Reisterrassen
Wir wurden von Nik, einem Holländer der schon seit 16 Jahren auf den Phils lebt, zu unserer Tour abgeholt. Erst führte uns der Weg nochmals am Pinatubo vorbei. Sobald wir diesen jedoch hinter uns liessen, veränderte sich die Gegend offensichtlich. Es wurde grüner und grüner und alles wirkte wieder vermehrt asiatisch. Der amerikanische Einfluss ist auch auf dem Land noch spürbar aber zum Glück nicht mehr so dominant. Die ehemalige Stationierung der Amerikaner und deren Einfluss auf das Land ha
t für uns Traveller auch positiven Einfluss. Alles ist in englisch angeschrieben und die Kinder lernen die Sprache bereits ab der 1. Klasse. Dies macht das Herumreisen bedeutend einfacher. Sogar in den hintersten Provinzen wird Englisch gesprochen, dadurch haben die Leute auch keine Berührungsängste. Auf uns wirken die Filippinos sehr freundlich, hilfsbereit und umgänglich. Dazu kommt noch eine spürbare Neugierde, so dass man überall sofort Kontakt hat. Chöge ist das erste Mal so richtig begeistert von den Frauen ;-)). Diese sind hier viel weiblicher als in den anderen asiatischen Ländern. Sie wirken keines Falls wie 16jährige Schulmädchen, wie das sonst so üblich ist und besitzen einen sehr einnehmenden Charme.
Die erste E
tappe unserer Tour dauerte gute 8 Stunden. Unterwegs sahen wir natürlich wieder die verrücktesten Sachen. Hier gibt es keine der sonst üblichen Motorräder, dafür hat es Tricycle und Jeepneys. Das erste sind sehr einfache Motorräder mit Seitenwagen und das zweite sind umgebaute amerikanische Lastwagen, welche in den buntesten Farben angemalt sind, hinten mit zwei Sitzbänken bestückt wurden und so als Busse genutz werden. Die Trikes fahren individuelle Strecken, der Preis ist Verhandlungssache und die Jeepneys haben feste Fahrstrecken mit Fixpreisen. Beides sehr lustig zum Ausprobieren. Chöge und ich zusammen in einem Trike zum Todlachen ;-)))
Die Leute leben hier hauptsächlich von der Landwirtschaft. Zurzeit ist gerade die Reisernte fällig. Überall liegt der Reis auf der Strasse ausgebreitet zum Trocknen. Es spielt scheinbar keine Rolle, dass der ganze Verkehr darüber rollt. Zudem sieht man die verrücktesten Ladungen und es ist kaum vorstellbar wie alles heil am Ziel ankommt. Auch hier sind wieder unglaubliche Logistiker am Werk.
Unser erstes Ziel Banaue ist ein katastrophales Kaff mitten im nirgendwo. Wir haben uns im besten Hotel im Ort eingenistet, welches zum Glück einen Swimmingpool hat, da man hier ausser Wandern nichts machen kann. Zum Entspannen ist es aber super hier.
Am Morgen nach unserer Ankunft ging es auch schon los. Wir wurden von einem Trike abgeholt und fuhren Richtung Hapao. Wir haben uns für diese Terrassen entschieden, da es dort einen Rundweg gibt und man nicht stundenlang in der Hitze bergauf gehen muss.
Der Weg dorthin führte über eine stark ausgewaschene Strasse durch zig Dörfer. Dagegen war die Fahrt zum Pinatubo ein Sonntagsspaziergang. So wurden unsere Knochen innert kürzester Zeit bereits zum zweiten Mal stark geschunden. Nena unsere Begleitung, sass ebenfalls auf dem Trike auf der Rückbank des Fahrers, so dass dieser alle Mühe hatte das Gefährt einigermassen in der Fahrspur zu halten. Als wir dann endlich am Ziel angekommen sind, wurden wir jedoch mehr als belohnt. Es ist unglaublich wie schön die Terrassen sind. Da hat man uns nicht zu viel versprochen. Sie sind im Verlauf der letzten 2000 Jahren vom Volk der Ifuagos gebaut und bewirtschaftet worden. Wir machten eine zweistündige Wanderung entlang der Terrassen und wurden immer wieder von neuen Anordnungen überrascht. Der Reis ist zur
zeit mitten im Wachstum, so dass die Felder in sattem Grün leuchten. Auch hier wurde uns von überall zu gewinkt. Unterwegs sahen wir den Kindern zu wie sie in den Flüssen badeten und erfuhren von Nena viel über die Lebensgewohnheiten der Ifuagos. Aufgrund der schweren Arbeit zieht es die jungen Leute immer mehr Richtung Stadt, was wir absolut nachvollziehen können. Das hat jedoch den Zerfall der Terrassen zur Folge und es ist schon überall sichtbar. Nun hat sich die UNESCO eingeschaltet in der Hoffnung diesen noch stoppen zu können. Wir hoffen, dass es irgendwie gelingen wird, wie ist uns aber ein Rätsel, da es keine Möglichkeit gibt die Terrassen maschinell zu bearbeiten. Nicht mal Büffel können eingesetzt werden, da das Gelände viel zu steil und somit die Terrassenränder zu hoch sind. Wir sehen der ganzen Aktion eher skeptisch entgegen sind jedoch froh, dass wir uns die Mühe gemacht haben hierhin zu fahren solange es sie noch gibt.. Gelohnt hat es sich auf jeden Fall.
Die erste E
Die Leute leben hier hauptsächlich von der Landwirtschaft. Zurzeit ist gerade die Reisernte fällig. Überall liegt der Reis auf der Strasse ausgebreitet zum Trocknen. Es spielt scheinbar keine Rolle, dass der ganze Verkehr darüber rollt. Zudem sieht man die verrücktesten Ladungen und es ist kaum vorstellbar wie alles heil am Ziel ankommt. Auch hier sind wieder unglaubliche Logistiker am Werk.
Unser erstes Ziel Banaue ist ein katastrophales Kaff mitten im nirgendwo. Wir haben uns im besten Hotel im Ort eingenistet, welches zum Glück einen Swimmingpool hat, da man hier ausser Wandern nichts machen kann. Zum Entspannen ist es aber super hier.
Am Morgen nach unserer Ankunft ging es auch schon los. Wir wurden von einem Trike abgeholt und fuhren Richtung Hapao. Wir haben uns für diese Terrassen entschieden, da es dort einen Rundweg gibt und man nicht stundenlang in der Hitze bergauf gehen muss.
Der Weg dorthin führte über eine stark ausgewaschene Strasse durch zig Dörfer. Dagegen war die Fahrt zum Pinatubo ein Sonntagsspaziergang. So wurden unsere Knochen innert kürzester Zeit bereits zum zweiten Mal stark geschunden. Nena unsere Begleitung, sass ebenfalls auf dem Trike auf der Rückbank des Fahrers, so dass dieser alle Mühe hatte das Gefährt einigermassen in der Fahrspur zu halten. Als wir dann endlich am Ziel angekommen sind, wurden wir jedoch mehr als belohnt. Es ist unglaublich wie schön die Terrassen sind. Da hat man uns nicht zu viel versprochen. Sie sind im Verlauf der letzten 2000 Jahren vom Volk der Ifuagos gebaut und bewirtschaftet worden. Wir machten eine zweistündige Wanderung entlang der Terrassen und wurden immer wieder von neuen Anordnungen überrascht. Der Reis ist zur
Angeles City
Angeles City unsere erste Station auf den Philippinen, ist mehr oder weniger ein riesen Bordell. Unglaublich was hier abgeht. Ich bin vermutlich die einzige Europäerin weit und breit. Die Locals haben jedoch sichtlich Freude an meiner Anwesenheit, überall werde ich angesprochen. Liegt scheinbar an meinen blonden Haaren, hab ich mir sagen lassen.
Die Stadt ist heiss, dreckig und da die Amerikaner lange hier stationiert waren, wirkt alles sehr amerikanisch. Für meinen Geschmack hat es dann auch viel zu viele Fastfoodketten. Wir haben jedoch ein paar nette Europäer kennen gelernt, die schon eine Ewigkeit auf den Philippinen leben. So haben wir bereits einiges über die Mentalität der Einheimischen erfahren.
Der Grund warum wir uns überhaupt in diesem Sündenbabel aufhalten, sind natürlich nicht die ganzen einschlägigen Bars, sondern der Pinatubo Vulkan. Dies ist der zweitgrösste Vulkan weltweit. Sein letzter Ausbruch im 1991 hatte mehr als 2 Millionen Todesopfer zur Folge und die Auswirkungen sind im Umkreis von über 50 km auch heute noch spürbar. Die Natur erholt sich
Richtig schlimm wurde es dann als die Fahrt über die Lavafelder Richtung Krater ging. Wir waren froh als der Jeep endlich anhielt. Den Aufstieg bewältigten wir zu F
Mittwoch, 7. April 2010
Bangkok.... wir sind wieder da!
In Bangkok angekommen stellten wir nur kurz unsere Koffer ins Zimmer und machten uns gleich auf die Suche nach einem Strassenrestaurant. Wir stolpperten sozusagen hinein. Vor einer internationalen Bank war eine Garküche und ein paar Tischchen aufgestellt und rundherum standen zig Blumentöpfe mit Palmen als Dekoration. Dies wirkte auf uns wie DIE grüne Oase mitten in der Millionenmetropole. Das Essen war super und ein paar Bierchen gab es natürlich auch noch, bevor wir todmüde in unser Bett fielen.
Am nächsten Morgen musste ich natürlich unbedingt eine Massage haben. Chöge ging in der Zwischenzeit eine neue Sonnenbrille kaufen. Als wir uns am vereinbarten Ort wieder trafen war er ganz aufgeregt und erzählte mir, dass da wohl etwas grösseres vorgefallen sei, er habe
Am nächsten Tag entschieden wir uns, nun endlich eine Klongtour zu machen. Wenn möglich auf eigene Faust, da wir bekanntlich nicht auf Touristentouren stehen. Wir haben uns von der Receptionistin unsere Wünsche in Thai aufschreiben lassen und sind dann mit dem Skytrain zum Fluss und mit dem Expressboot nach Thonburi gefahren. Dort haben wir einem Fischer unser Zettel gezeigt und schon sassen wir in einem Longtailboot. So einfach geht das. Wir mussten nachträglich über unsere Bedenken lachen, scheinbar sind wir noch etwas Vietnam geschädigt was das Vertrauen in die Organistion von Ausflügen anbelangt. Auch sonst kommt uns BKK viel organisier
Wir haben die Klongfahrt sehr genossen, es war auch sehenswert jedoch niemals mit dem Leben am Mekong zu vergleichen. Auf dem Rückweg haben wir uns dann sogar noch die königlichen Barken angeschaut, diese haben wir beim letzten Besuch verpasst. Somit kennen wir nun alle Tourispots am Fluss.
Da wir schon in der Gegend waren, gingen wir natürlich auch noch in die Khao San Road. Dort haben wir uns in eine Kneipe gesetzt, Bier bestellt und die Travellerszene beobachtet. Unglaublich was da alles rumläuft. Teilweise werden die Typen den Absprung ins normale Leben nie mehr schaffen und ewige Hippies bleiben. Von denen laufen da auch genug herum. 60 plus, faltig, haarlos aber immer noch der Meinung voll dabei zu sein. Meiner Meinung nach ist diese Strasse absolut unschlagbar und seit "The Beach" vermutlich eh zum absoluten Kult geworden.
Am Abend gingen wir dann noch auf ein Apero in die höchste Bar Bangkok's. Dort sitzt man auf
Nun sind unsere 3 Tage Bangkok schon fast vorbei und es geht langsam ans Packen. Chöge versucht im Moment unser Übergepäck zu verteilen in der Hoffnung, dass sie das Handgepäck nicht kontrollieren und es so nicht zu teuer wird. Ich habe mal wieder einen billig Flieger gebucht und da sind nur 15kg Gepäck zu gelassen. Um Mitternacht geht es dann weiter auf die Philippinen.
Übrigens haben wir soeben im Fernsehen gehört, dass über BKK der Ausnahmezustand verhängt wurde. Wir haben davon bis jetzt nichts gemerkt. Hier läuft es wie immer es braucht sich also niemand Sorgen zu machen ;-)))
Donnerstag, 14. Januar 2010
Philippinen; wir kommen!
Dieses Jahr war ich an der Reihe und durfte unser nächstes Reiseziel bestimmen. Das war gar nicht so einfach, da ich noch viele Wunschziele habe. Nach einigem hin und her standen noch Laos, Kambodscha und die Philippinen zur Wahl. Ausschlaggebend war, dass bei unserer letzten Reise das Strandleben deutlich zu kurz gekommen ist und wir dieses Mal den Schwerpunkt auf Beachlife setzen wollten. Die Philippinen bestehen aus über 7000 Inseln, daher fiel der Entscheid auf diese Destination. Nun wurde es aber erst richtig schwierig; wohin in den knapp fünf Wochen? Nach ausführlichem Studium des Reiseführers haben wir uns für die Inseln Luzon, Palawan und Bohol entschieden.
Am Ostersonntag geht es los; mit Emirates via Dubai nach Bangkok. Dort gibt es erstmals ein Stopover von 3 Tagen. Mal sehen was in der Khao San Road so abgeht und natürlich ein wenig shoppen. Dann wollten wir schon lange mal eine Klongfahrt machen und nachts mit einer Dinner Cruise den Chao Phraya rauf und runter fahrten, leider hat uns bei den letzten Aufenthalten die Zeit dafür gefehlt.
Von Bangkok geht es dann weiter nach Clark auf Luzon. Von dort aus werden wir den Pinatubo Vulkan besteigen und anschliessend eine fünftägige Tour zu den einzigartigen Reisterrassen hoch im Norden machen. Diese werden seit über 2000 Jahren vom Bergvolk der IFUGAO bearbeitet.
Angekommen in Manila fliegen wir mit dem Flugzeug auf die Insel Palawan. Diese wird auch als "the last frontiers" bezeichnet, da sie bis anhin vom Massentourismus verschont geblieben ist und noch als sehr ursprünglich gilt. Wir werden auf Coco Loco einem kleinen Eiland nordöstlich, ein wenig die Seele baumeln lassen, schnorcheln und unsere ersten Eindrücke verdauen.
Weiter geht es dann mit dem Jeepney quer über die Insel nach Port Barton. Ein kleiner Ort mit ein paar Bungalows. Dies wird unser Ausgangsort sein um mit der Banka nach El Nido (übersetzt das Nest), im Bacuit Archipel zu fahren. Das kleine Fischerdorf im Norden Palawans liegt eingebettet in tropische Wälder, am Fuße schwarzer Kalkfelsen und gilt noch als der Geheimtipp schlechthin. Von dort aus werden wir ein paar Bootstouren zu den vorgelagerten Inseln machen und hoffentlich viele schöne Strände und tolle Schnorchelgebiete zu sehen bekommen.
Unser letztes Ziel ist dann Bohol. Dies ist nach Boracay die von den Touristen am zweit meisten besuchte Insel der Philippinen. Wir werden am bekannten Alona Beach wohnen und dort unsere restlichen Ferientage geniessen. Eine kleine Tour zu den Chocolates Hills und ein Besuch bei den Tarsier (kleinste Affenart der Welt) ist auch noch geplant.
Ich bin gespannt ob unsere Reisepläne so machbar sind wie wir uns das vorstellen. In Südostasien ticken die Uhren bekanntlich anders und wie es aus verschiedenen Reiseberichten zu entnehmen ist, vorallem auf den Philippinen nochmals einen Tick langsamer. Zudem ist es scheinbar nicht ganz einfach die Phils abseits der Haupttouristenrouten zu bereisen, da das ganze öffentliche Verkehrswesen sehr unzuverlässig ist. Wir lassen uns mal überraschen und sind gespannt was uns so erwartet. Ich bin jedenfalls sicher, dass wir wiederum viel Skurriles erleben werden und möchte am liebsten bereits morgen los fliegen...
Auch wenn es noch ein wenig dauert; "bis bald im fernen Südostasien" ;-))
Am Ostersonntag geht es los; mit Emirates via Dubai nach Bangkok. Dort gibt es erstmals ein Stopover von 3 Tagen. Mal sehen was in der Khao San Road so abgeht und natürlich ein wenig shoppen. Dann wollten wir schon lange mal eine Klongfahrt machen und nachts mit einer Dinner Cruise den Chao Phraya rauf und runter fahrten, leider hat uns bei den letzten Aufenthalten die Zeit dafür gefehlt.
Von Bangkok geht es dann weiter nach Clark auf Luzon. Von dort aus werden wir den Pinatubo Vulkan besteigen und anschliessend eine fünftägige Tour zu den einzigartigen Reisterrassen hoch im Norden machen. Diese werden seit über 2000 Jahren vom Bergvolk der IFUGAO bearbeitet.
Angekommen in Manila fliegen wir mit dem Flugzeug auf die Insel Palawan. Diese wird auch als "the last frontiers" bezeichnet, da sie bis anhin vom Massentourismus verschont geblieben ist und noch als sehr ursprünglich gilt. Wir werden auf Coco Loco einem kleinen Eiland nordöstlich, ein wenig die Seele baumeln lassen, schnorcheln und unsere ersten Eindrücke verdauen.
Weiter geht es dann mit dem Jeepney quer über die Insel nach Port Barton. Ein kleiner Ort mit ein paar Bungalows. Dies wird unser Ausgangsort sein um mit der Banka nach El Nido (übersetzt das Nest), im Bacuit Archipel zu fahren. Das kleine Fischerdorf im Norden Palawans liegt eingebettet in tropische Wälder, am Fuße schwarzer Kalkfelsen und gilt noch als der Geheimtipp schlechthin. Von dort aus werden wir ein paar Bootstouren zu den vorgelagerten Inseln machen und hoffentlich viele schöne Strände und tolle Schnorchelgebiete zu sehen bekommen.
Unser letztes Ziel ist dann Bohol. Dies ist nach Boracay die von den Touristen am zweit meisten besuchte Insel der Philippinen. Wir werden am bekannten Alona Beach wohnen und dort unsere restlichen Ferientage geniessen. Eine kleine Tour zu den Chocolates Hills und ein Besuch bei den Tarsier (kleinste Affenart der Welt) ist auch noch geplant.
Ich bin gespannt ob unsere Reisepläne so machbar sind wie wir uns das vorstellen. In Südostasien ticken die Uhren bekanntlich anders und wie es aus verschiedenen Reiseberichten zu entnehmen ist, vorallem auf den Philippinen nochmals einen Tick langsamer. Zudem ist es scheinbar nicht ganz einfach die Phils abseits der Haupttouristenrouten zu bereisen, da das ganze öffentliche Verkehrswesen sehr unzuverlässig ist. Wir lassen uns mal überraschen und sind gespannt was uns so erwartet. Ich bin jedenfalls sicher, dass wir wiederum viel Skurriles erleben werden und möchte am liebsten bereits morgen los fliegen...
Auch wenn es noch ein wenig dauert; "bis bald im fernen Südostasien" ;-))
Abonnieren
Posts (Atom)
Blog-Archiv
- Okt. 28 (2)
- Okt. 12 (1)
- Dez. 28 (1)
- Dez. 27 (1)
- Dez. 17 (2)
- Dez. 13 (2)
- Dez. 10 (2)
- Juli 25 (1)
- Juli 19 (1)
- Dez. 23 (1)
- Dez. 18 (1)
- Dez. 15 (1)
- Dez. 14 (2)
- Nov. 20 (1)
- Juni 26 (1)
- Juni 06 (2)
- Mai 30 (2)
- Mai 27 (3)
- Apr. 12 (1)
- Feb. 14 (2)
- Mai 08 (1)
- Mai 05 (1)
- Apr. 27 (1)
- Apr. 21 (1)
- Apr. 19 (1)
- Apr. 15 (1)
- Apr. 11 (1)
- Aug. 17 (1)
- Juli 08 (1)
- Mai 03 (1)
- Apr. 28 (1)
- Apr. 25 (1)
- Apr. 21 (1)
- Apr. 17 (1)
- Apr. 16 (2)
- Apr. 14 (3)
- Apr. 07 (1)
- Jan. 14 (1)
- Mai 14 (1)
- Mai 06 (1)
- Mai 01 (1)
- Apr. 30 (1)
- Apr. 25 (1)
- Apr. 23 (1)
- Apr. 18 (1)
- Apr. 15 (1)
- Apr. 14 (1)
- Apr. 11 (1)
- Apr. 06 (1)
- Sept. 19 (1)
- März 22 (1)
- März 05 (2)
- März 01 (1)
- Feb. 24 (1)
- Feb. 20 (1)
- Feb. 19 (2)
- Feb. 16 (1)
- Feb. 15 (1)
- Feb. 12 (2)
- Jan. 06 (1)